Notare
Natascha Both und Marcel Grau

Willkommen auf den Internetseiten der
Notare Natascha Both und Marcel Grau in Bad Mergentheim

Durch die größte Reform in der Geschichte der baden-württembergischen Justiz werden zum 1. Januar 2018 alle bisherigen rund 300 staatlichen Notariate in Baden-Württemberg aufgelöst. Dies betrifft im Bezirk des Amtsgerichts Bad Mergentheim, die bisherigen No­ta­ri­a­te Bad Mergentheim, Weikersheim, Nie­der­stet­ten und Creglingen. Beurkundungen wer­den künftig so­mit ausschließlich von freiberuflich tätigen No­ta­rin­nen und Notaren wahr­ge­nom­men.

Wir, Natascha Both und Marcel Grau, sind ab dem 01.01.2018 die beiden freiberuflichen Notare in Bad Mer­gent­heim. Unsere neu errichteten Kanzleiräume sind zentral gelegen im Johanniterhof 10 in Bad Mergentheim und im Erdgeschoss barrierefrei zu­gäng­lich. Wir übernehmen neben sämtlichen no­ta­ri­el­len Tätigkeiten die Abwicklung aller offenen Vor­gäng­e des bisherigen Notariats Bad Mergentheim sowie die Verwahrung der dortigen Urkunden ab dem 01.01.2016.

Stellenangebot

Ausbildung zum Notarfachangestellten (m/w)

Wir suchen:

...zum 01.09.2018 einen Auszubildenden zum Notarfachangestellten (m/w). Während der 3-jährigen Ausbildungszeit werden alle Aspekte erlernt, die in einem Notariat von Bedeutung sind. Inhalte der Ausbildung werden zum Beispiel sein: das Erledigen von qualifizierten Sachbearbeitungsaufgaben, die Beratung und Betreuung der Klienten, das Organisieren von Geschäftsabläufen, das Ermitteln von Daten und die allgemeine Unterstützung der Notare durch das Übernehmen von Aufgaben in organisatorischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.

Wir bieten:

...eine abwechslungsreiche, fundierte und interessante Ausbildung. Sie haben die Möglichkeit in einem angenehmen Betriebsklima die grundlegenden Inhalte und Fertigkeiten des späteren Berufs zu erlernen und dabei genügend Erfahrungen zu sammeln, um später eigene Projekte zu übernehmen. Besonders wichtig ist uns auch die persönliche und arbeitsbezogene Entwicklung. Das Ausbildungsgehalt entspricht den tariflichen Bestimmungen.

Wir bitten um:

...Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder per Post an: Notare Both und Grau   Johanniterhof 10 97980 Bad Mergentheim E-Mail: zentrale@notare-bug.de

 

 

Notare - Aktuelles


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28.09.2017

BUNDESTAG STÄRKT SELBSTBESTIMMUNGSRECHT DER PATIENTEN

Der Deutsche Bundestag schließt eine Schutzlücke im Betreuungsrecht und lässt zwangsweise ärztliche Behandlungen künftig auch außerhalb geschlossener Einrichtungen zu. Gleichzeitig wird das Selbstbestimmungsrecht der Patienten gestärkt. "In einer Patientenverfügung kann festgelegt werden, wie in solchen Situationen verfahren werden soll", berichtet Dominik Hüren, Pressesprecher der Bundesnotarkammer.

Die am 22. Juli 2017 in Kraft getretene Neuregelung war notwendig geworden, nachdem das Bundesverfassungsgericht im Sommer letzten Jahres die alte Rechtslage für verfassungswidrig erklärt hatte. Nach alter Rechtslage durften unter rechtlicher Betreuung stehende Menschen, die auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer geistigen oder seelischen Behinderung die Notwendigkeit einer ärztlichen Zwangsmaßnahme nicht erkennen oder nicht nach dieser Einsicht handeln konnten, nur dann zwangsweise ärztlich behandelt werden, wenn sie in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht waren.

Es sind jedoch auch Fälle denkbar, in denen eine geschlossene Unterbringung nicht notwendig und deshalb aus rechtlichen Gründen nicht zulässig ist. Dies kann beispielsweise bei bewegungsunfähigen Patienten der Fall sein. In derartigen Fällen waren Ärzte in der Vergangenheit selbst dann an einer zwangsweisen Behandlung gehindert, wenn die Gefahr einer schweren gesundheitlichen Schädigung bestand. Darin sah das Bundesverfassungsgericht einen Verstoß gegen das Gebot des staatlichen Schutzes von Leben und Gesundheit.

Um den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zu entsprechen, hat der Gesetzgeber das Erfordernis einer Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung als Voraussetzung für eine zwangsweise ärztliche Behandlung aufgegeben. Künftig sind ärztliche Zwangsmaßnahmen auch im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus möglich, in dem die gebotene medizinische Versorgung des Betreuten einschließlich einer erforderlichen Nachbehandlung sichergestellt ist.

Die zwangsweise ärztliche Behandlung ist jedoch nur dann zulässig, wenn sie dem in einer Patientenverfügung niedergelegten bzw. aufgrund anderer Äußerungen oder Umstände ermittelten Patientenwillen entspricht. Ergibt sich aus einer Patientenverfügung, dass der Betroffene ärztliche Zwangsmaßnahmen ablehnt, ist dieser Wunsch auch weiterhin zu respektieren. "Das Selbstbestimmungsrecht der Patienten bleibt auch nach neuer Rechtslage gewahrt", erläutert Dominik Hüren.

Die genannten Neuregelungen sind künftig auch bei der Erteilung einer Vorsorgevollmacht zu beachten: Die Einwilligung eines Bevollmächtigten in eine ärztliche Zwangsmaßnahme setzt voraus, dass diese Befugnis in der schriftlich erteilten Vollmacht ausdrücklich angeordnet ist.

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